Gesundheit
Kalendersymbol16. Nov 2021
| Uhrsymbol4 min
| von Patrick Montagnolli
5 Tipps, die jedem Menschen dabei helfen, eine Lebenskrise zu überwinden
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Lebenskrise, Partnerschaftskrise, Schaffenskrise. Das Leben läuft für uns Menschen nicht immer genau nach Plan. Nahezu jede:r von uns durchläuft im Laufe des Lebens mindestens einmal eine schwierige Phase und muss dabei einen oder gleich mehrere Tiefpunkte überwinden. Dass eine persönliche Krise durchaus positive Seiten haben kann, steckt bereits im Wort selbst. In der chinesischen Sprache setzt sich das Wort „Krise“ beispielsweise aus den beiden Schriftzeichen für „Gefahr“ und für „Gelegenheit“ zusammen. So gesehen lässt sich jede Krise auch als eine Chance nutzen. Wie, erfährst Du in diesem Blog.
Das hat den heilsamen Nebeneffekt, dass das alles überstrahlende Negative und die Krise ein wenig an ihrer Macht und Schwere verlieren.
Die Krise als Krise akzeptieren.

Tipp 1: Die Krise als Krise akzeptieren.

Jede Krise konfrontiert Dich mit einer unschönen Realität. Mit einer Situation, die für Dich alles andere als angenehm ist. Sich dagegen zu widersetzen kostet Dich nur Kraft und wenn Du das Ganze ignorierst oder ausblendest, hilft Dir das am Ende auch keinen Schritt weiter. Willst Du die Krise stattdessen bewältigen, musst Du die aktuelle Situation zunächst einmal so akzeptieren, wie sie ist. Das bedeutet aber keineswegs, dass Du Dich damit abfinden solltest. Stattdessen ist es hilfreich, etwas Abstand zu gewinnen, damit Du die Situation so objektiv wie möglich beurteilen kannst. Krisen sind immer sehr emotional. Das führt dazu, dass wir uns sehr stark in das Problem hineinsteigern können und dadurch eine mögliche Lösung gar nicht erst erkennen. Indem Du Dir Abstand verschaffst, die Situation nüchtern betrachtest und auf ein Blatt Papier niederschreibst oder Dich mit Freund:innen darüber austauschst, eröffnest Du Dir die Chance auf einen Ausweg.
Mache auch in der Krise Dinge, die Dir guttun.

Tipp 2: Mache auch in der Krise Dinge, die Dir guttun.

Eine Krise führt dazu, dass Du Dich schlecht fühlst. Sonst wäre es ja gar keine Krise. Schlechte Gefühle verursachen körperliche Verspannungen, weshalb es sehr wichtig ist, dass Du lernst, Dich selbst in der größten Krise bewusst zu entspannen. Ein Saunagang oder eine Massage können schon kleine Wunder bewirken. Überhaupt ist es ratsam, gerade jetzt auf den eigenen Körper zu hören und zu versuchen, sich etwas Gutes zu tun. Nimm Dir Zeit für Dich und versuche den Aktivitäten nachzugehen, die Du gerne machst. Du bist gerne in der Natur und an der frischen Luft? Dann raus mit Dir! Überhaupt hilft Dir Bewegung und Sport gut dabei, um schlechte Gedanken in positive zu verwandeln. Denn sobald Du Sport betreibst, schüttet Dein Körper das Glückshormon Serotonin aus. Und das steigert selbst im tiefsten Jammertal Deine Stimmung.
Biete der Krise die Stirn.

Tipp 3: Biete der Krise die Stirn.

Es gibt nur einen Menschen auf der Welt, der Deine Krise meistern kann: Du selbst. Also werde aktiv und überlege Dir, was Du tun könntest, um Deine Situation zu verbessern. Wenn es absolut nichts gibt, dass Dir weiterhilft, dann versuche Dich auf andere Gedanken zu bringen. Oft reicht schon eine kleine Ablenkung aus, damit Du Dich ein kleines Bisschen besser fühlst. Gleichzeitig ist es sehr wichtig, dass Du alle Gefühle zulässt und diese, wenn es Dir möglich ist, nicht bewertest. Denn wenn Du Trauer, Selbstzweifel und Wut unterdrückst, kommen sie am Ende noch stärker zurück. Erlaubst Du hingegen auch negativen Gefühlen einfach da zu sein, fühlst Du Dich hinterher wahrscheinlich gleich viel befreiter und setzt einen entscheidenden Schritt zur Bewältigung Deiner Krise.
Denke an das Gute und Du wirst Dich gleich besser fühlen.

Tipp 4: Denke an das Gute und Du wirst Dich gleich besser fühlen.

Deine Gedanken haben einen weitaus größeren Einfluss auf Dein Leben und Dein Glücksempfinden als Du glaubst. Gefühle sind das Barometer unserer Gedanken und folgen demnach immer den Gedanken. Daher ist es wichtig, dass Du Deine Aufmerksamkeit auf jene Dinge in Deinem Leben richtest, die gerade gut laufen und für die Du dankbar bist. Hier hilft es ebenfalls, das Gute in Deinem Leben zu Papier zu bringen, um den Fokus bewusst auf das Positive zu lenken. Das hat den heilsamen Nebeneffekt, dass das alles überstrahlende Negative und die Krise ein wenig an ihrer Macht und Schwere verlieren. Außerdem wird es Dich positiv stimmen, wenn Du siehst, dass nicht alles in Deinem Leben schlecht läuft. Denn in jedem Leben gibt es auch positive Aspekte, die man sich von Mal zu Mal in Erinnerung rufen sollte.
Finde in der Ruhe neue Kraft.

Tipp 5: Finde in der Ruhe neue Kraft.

Auch wenn es nicht leichtfällt, aber versuche Dir ausreichend Ruhe zu gönnen und möglichst viel zu schlafen. Krisen erzeugen nämlich in der Regel neue und völlig unbekannte Situationen in Deinem Leben. Und diese Situationen muss Dein Körper zuerst einmal verdauen. Das kann er am besten, wenn Du ausreichend schläfst. Die Anstrengung einer Krise kann außerdem dazu führen, dass Du mehr Schlaf als normal benötigst. Ruhe und Schlaf sind somit essenziell, um eine Krise möglichst gut zu bewältigen. Manche Krisen können allerdings so groß sein, dass man alleine keinen Ausweg mehr findet. Spätestens dann solltest Du Dir helfen lassen. Schäme Dich aber nicht, wenn Du professionelle Hilfe in Anspruch nehmen musst. Denn wer Hilfe annimmt, zeigt keine Schwäche, sondern vielmehr echte Stärke.

FAZIT: Die Krise als Chance verstehen.

Von einer Krise ist kein Mensch gefeit. Doch wer eine Lebenskrise als Wendepunkt im Leben akzeptieren kann und sich nicht zu sehr auf das Problem, sondern vielmehr auf die Lösung konzentriert, hat gute Chancen, gestärkter und gefestigter aus der Krise