Nachhaltigkeit
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22. Jul 2021
|
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3 min
| von Patrick Montagnolli
5 Fehler beim Thema Nachhaltigkeit und wie Du sie vermeiden kannst
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Nachhaltigkeit ist eine Grundeinstellung und gehört für viele Menschen einfach zu einem verantwortlichen Leben dazu. Gleichzeitig birgt der Umstieg zu mehr Nachhaltigkeit auch einige Stolperfallen, die es zu vermeiden gilt. Neben der Überforderung bei einem zu radikalen Einstieg stellen sich viele Maßnahmen oft als gar nicht so nachhaltig heraus, wie man zuerst gedacht hat. Eine optimale Hilfestellung bietet Dir hier der Earnest-Coach, der wissenswerte Fakten liefert und Dich schrittweise zu mehr Nachhaltigkeit ermutigt. Was Du bei Deinem „Nachhaltigkeits-Einstieg“ sonst noch beachten solltest, erfährst Du in diesem Blog.
Nicht alles, was nachhaltig klingt, ist auch tatsächlich nachhaltig.

Nicht alles, was nachhaltig klingt, ist auch tatsächlich nachhaltig.

Naturmaterialien wie Kokos oder Superfood wie Chia-Samen klingen nahezu perfekt für eine nachhaltige Lebensweise. Doch bei näherer Betrachtung entpuppt sich so manch nachhaltige Alternative als gar nicht so umweltfreundlich wie ursprünglich angenommen. Der Nachhaltigkeits-Trend führt nämlich dazu, dass für die begehrten Kokosprodukte riesige Anbauflächen benötigt werden, die die Rodung tropischer Regenwälder noch zusätzlich befeuern. Chia-Samen sind hingegen wegen ihres hohen Gehalts an Omega-3-Fettsäuren ein gehyptes Wundermittel. Doch fehlende Langzeitstudien und zweifelhafte Anbaubedingungen lassen hier zurecht Zweifel aufkommen. In jedem Fall verursachen Kokos, Chia und viele weitere trendige Superfoods aufgrund weiter Transportwege hohe CO2-Emissionen. Und das ist alles andere als nachhaltig. Unser Tipp: Verwende stattdessen eine heimische Alternative wie z. B. Leinsamen. Die gesundheitlichen Vorteile dazu sind längst erforscht und die Transportwege halten sich in Grenzen.
In kleinen Schritten zu einem nachhaltigen Leben.

In kleinen Schritten zu einem nachhaltigen Leben.

Eine nachhaltige Lebensweise lässt sich nicht von heute auf morgen in den Alltag integrieren. Denn auch wenn Du über den Earnest-Coach eine Menge über das Thema Nachhaltigkeit lernst und vielleicht sofort Dein Leben plastikfrei machen möchtest, kann Dich der Umstieg in der Praxis schnell überfordern. Davon abgesehen, bedeutet nachhaltig zu leben in erster Linie sich einzuschränken und in Verzicht zu üben. Dieser Schritt zurück zur Einfachheit ist in unserer gesättigten Wohlstandsgesellschaft schwer genug. Darum halse Dir zu Beginn nicht allzu viel auf, sondern suche Deinen eigenen Weg zu mehr Nachhaltigkeit in Deinem Leben. Einen guten Anhaltspunkt liefert Dir dabei der neue Earnest-Coach in der Earnest-App. Dort erfährst Du wissenswerte Fakten zu den unterschiedlichsten nachhaltigen Themen und bekommst gute Tipps für die Umsetzung Deiner Nachhaltigkeitsziele.
Finde Deinen eigenen Zugang zur Nachhaltigkeit.

Finde Deinen eigenen Zugang zur Nachhaltigkeit.

Falls Dein/e Partner:in vegan lebt, aber Du nicht auf Fleisch verzichten möchtest, birgt nicht nur das Thema Essen einiges an Diskussionspotenzial. Doch Du solltest nicht jemand anderem zuliebe einen Weg einschlagen, bei dem Du Dich persönlich nicht wohlfühlst. Finde stattdessen Deine eigene Motivation für eine nachhaltige Lebensweise und mach Dich schlau, wo und in welchen Lebensbereichen Du mit Nachhaltigkeit Deinen Alltag verbessern kannst. Denn ganz egal, ob es um Gesundheit geht, Deine Kinder oder der Liebe zur Natur: Nachhaltigkeit ist eine riesengroße Spielwiese, die unterschiedlichste Möglichkeiten bietet, um sein eigenes Leben und das seiner Mitmenschen aufzuwerten. Und mit Sicherheit findest Du die ein oder andere Maßnahme, die sich einfach umsetzen lässt und dennoch einen großen Unterschied ausmacht.
Teilen macht nicht nur glücklich, sondern ist auch gut für die Umwelt.

Teilen macht nicht nur glücklich, sondern ist auch gut für die Umwelt.

Natürlich kann jeder Einzelne von uns seinen Teil zu mehr Nachhaltigkeit beitragen. Doch das heißt noch lange nicht, dass Du die Welt alleine retten musst. Stattdessen lebt man umso nachhaltiger, je mehr man mit anderen teilt. Ein Blick in die vielen meist halbbesetzten Autos verrät allerdings: Das gemeinsame Nutzen und sinnvolle Teilen mit anderen hat noch sehr viel Entwicklungsbedarf. Darum überleg Dir doch mal, wo sich in Deinem Alltag Möglichkeiten zum Teilen anbieten. Carsharing mit Bürokollegen wäre da zum Beispiel eine Option oder die gemeinsame Nutzung eines Rasenmähers mit Deinem Nachbarn. Apropos: Wenn Du gut mit Deinen Nachbarn auskommst, spricht nichts gegen das Aufteilen von Einkäufen oder die Essenszubereitung. Das schont Dein Haushaltsbudget, steigert die Nachhaltigkeit und macht beim gemeinsamen Essen dann viel mehr Spaß als ein „Dinner for One“.

FAZIT: Einfach starten und sich schrittweise weiterentwickeln.

Die vielleicht wichtigste Regel beim Thema Nachhaltigkeit lautet: Fang bei Dir selbst an und nicht bei anderen. Gerade zu Hause ergeben sich sehr viele Möglichkeiten zu einer nachhaltigen Lebensweise, wie zum Beispiel plastikfrei zu leben oder mit sinnvollen DIY-Hacks den Haushalt nachhaltiger zu gestalten.