Nachhaltigkeit
Gesundheit
Kalendersymbol16. Mär 2022
| Uhrsymbol4 min
| von Patrick Montagnolli
5 Tipps für nachhaltige Ernährung, die sich in jeden Alltag integrieren lassen
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Veganes Gericht

Nachhaltige Ernährung ist in aller Munde. Doch was hat es genau damit auf sich, inwieweit beeinflussen umweltschonende Produkte das Weltklima und wie lässt sich eine gesunde, saisonale und regionale Ernährung auch in Deinem Alltag umsetzen? Alle diese Fragen beantworten wir mit 5 nachhaltigen Tipps, die der Umwelt und nicht zuletzt auch Deiner eigenen Gesundheit sehr zugutekommen.

Gering verarbeitete Lebensmittel sind hingegen weitaus gesünder, müssen viel weniger Transportkilometer zurücklegen, sind verpackungsfrei erhältlich und benötigen viel weniger Wasser in der Herstellung.

Frau kauft auf Wochenmarkt ein

Tipp 1: Kaufe saisonale und regionale Produkte am Wochenmarkt.

Bei der Auswahl hochwertiger und nährstoffreicher Lebensmittel müssen wir in Deutschland wahrlich nicht in die Ferne schweifen. Die regionale Landwirtschaft bietet in unseren Breitengraden ganzjährig eine Vielzahl köstlicher Möglichkeiten und vieles wächst nicht selten direkt vor der Haustüre. Wer also auf die Herkunft achtet und nur saisonale und regionale Lebensmittel kauft, die man in Hofläden und auf Wochenmärkten in ausgezeichneter Qualität bekommt, macht vieles richtig. Davon abgesehen kann eine im Februar aus Fernost importierte Erdbeere geschmacklich mit einer reifen und im Juni geernteten deutschen Erdbeere nicht einmal ansatzweise mithalten.

Mutter und Tochter kochen gemeinsam

Tipp 2: Iss bewusst und koche mehr selber.

Stark verarbeitete Lebensmittel, Snacks und Süßigkeiten sind randvoll mit Fett, Zucker und Salz und somit das Gegenteil von nährstoffreicher und gesunder Nahrung. Neben dem Fehlen von gesundheitsfördernden Substanzen wie Vitaminen, Ballaststoffen und Mineralstoffen verbrauchen Tiefkühlpizza, Mikrowellenlasagne und Co. Unmengen an Energie und verursachen sehr viele Treibhausgase. Gering verarbeitete Lebensmittel sind hingegen weitaus gesünder, müssen viel weniger Transportkilometer zurücklegen, sind verpackungsfrei erhältlich und benötigen viel weniger Wasser in der Herstellung. Davon abgesehen macht die Zubereitung frischer Lebensmittel beim gemeinsamen Kochen mit Freund:innen auch viel mehr Spaß. Und schmeckt obendrein um Längen besser als ein geschmackloser Klotz, den man in der Mikrowelle erwärmt.

Gemüse schneiden

Tipp 3: Weniger Fleisch – mehr Gemüse.

Dass der weltweit überhandnehmende Fleischkonsum und die damit verbundene Futtermittelproduktion zu den größten CO2-Verursachern zählen, ist längst kein Geheimnis mehr. Massentierhaltung schadet massiv der Umwelt, belastet Grundwasser, Luft und Boden und verschlingt enorme Mengen an Energie. Der Umstieg zu einer gemüsereichen oder noch besser veganen Ernährung ist daher eine sehr sinnvolle und nachhaltige Maßnahme. Wenn Du jedoch nicht völlig auf Fleisch verzichten kannst, macht schon eine minimale Einschränkung Deines Fleischkonsums einen Unterschied. Und hat gleichzeitig einen positiven Nebeneffekt. Denn wenn Du es etwas seltener konsumierst, lernst Du ein gutes Stück Rind, Schwein oder Huhn umso mehr zu schätzen.

Gemüse auf Markt

Tipp 4: Entscheide Dich bewusst für Bio- und Fairtrade-Lebensmittel.

Weil wir gerade von Qualität sprechen. Sich bewusst für zertifizierte Bio- und Fairtrade-Nahrung zu entscheiden hat gleich auf mehreren Ebenen einen sehr nachhaltigen Effekt. Gesunde Bio-Qualität kostet zwar mehr, ist jedoch weitaus besser für Dich und Dein Wohlbefinden. Zudem garantieren Ökosiegel aus zertifizierten Quellen soziale Gerechtigkeit und Tierschutz, was neben Dir auch allen anderen entlang der Produktionskette zugutekommt. Und: Wer bewusst gute Lebensmittel einkauft, verschwendet in der Regel viel weniger davon. Und je weniger Essbares im Müll landet, umso besser.

Obst in Gemüse in Tragetasche

Tipp 5: Vermeide Plastikmüll, wo Du kannst.

Alles, was den Müllberg schrumpfen lässt, ist gut. Insofern schlägst Du mit einem Einkauf im Unverpackt-Laden gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Denn dort erhältst Du gute Qualität und vermeidest Plastikmüll. Neben dem bereits erwähnten Besuch am Wochenmarkt und dem Gebrauch einer Stoff-Einkaufstasche gibt es noch eine weitere gesunde Maßnahme, die so einfach wie wirkungsvoll der Umwelt Müll erspart: Trinke mehr Leitungswasser. Das ausgezeichnete deutsche Trinkwasser ist gut für Deinen Körper, gratis verfügbar und kommt ganz ohne Plastikflasche aus. Falls Du auf Sodabläschen nicht verzichten kannst, ist ein Trinkwassersprudler mit Pfandflasche eine gute Investition. Damit ersparst Du Dir das schwere Tragen der PET-Flaschen aus dem Supermarkt und entlastest gleichzeitig Dein Gewissen.

FAZIT: Nachhaltigkeit schmeckt gut und tut gut.

Eine umweltbewusste und gesunde Ernährung, die nachhaltige Standards nicht außer Acht lässt, wirkt sich auf vielerlei Arten sehr positiv aus. Und das Allerbeste: Sich nachhaltig zu ernähren ist mit keinerlei Einschränkungen verbunden.

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