Nachhaltigkeit
Kalendersymbol09. Feb 2022
| Uhrsymbol2 min
| von Patrick Montagnolli
Teil 1 der Nachhaltigkeitstrends 2022: So tust Du Dir und dem Klima etwas Gutes
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Mann liest Buch

Dass Nachhaltigkeit auch 2022 voll im Trend liegt, mag kaum überraschen. Umso verblüffender ist, dass viele scheinbar brandneue Tipps für die eigene Gesundheit und für das Wohlbefinden der Erde im Grunde schon uralt sind. Wir geben Dir in diesem Blog gleich drei nachhaltige Steilvorlagen, die dem Weltklima guttun und gleichzeitig Deiner persönlichen Gesundheit ordentlich auf die Sprünge helfen.

Ziel ist es, gesünder, ausgeglichener und leistungsfähiger zu werden und sich mit körperlichen und mentalen Vorteilen den Herausforderungen des Alltags zu stellen.

Fermentierung Lebensmittel

Mit Fermentation eine wahre Geschmacksexplosion zünden.

Wer frisches Gemüse oder Obst, eine Prise Salz und eine Portion Geduld aufbringen kann, greift auf eine Jahrtausende alte Methode zurück, um Lebensmittel haltbar zu machen. Die Rede ist von Fermentation. Die energiesparende, geschmacksintensive und nährstoffreiche Konservierungstechnik war zwar schon zu Lebzeiten Deiner Ur-Ur-Ur-Großmutter ein alter Hut, erfreut sich aber gerade wegen ihrer Einfachheit und Effektivität aktuell wieder größter Beliebtheit. Fermentation funktioniert bei Raumtemperatur und benötigt weder Kühl- noch Kochenergie. Das spart Geld und Energie und schont das Klima. Gleichzeitig bleiben bei der Umwandlung von organischer Materie Vitamine und Nährstoffe erhalten und es entstehen viele neue Stoffe und Enzyme, die Dein Wohlbefinden fördern. Fermentierte Lebensmittel sind sehr bekömmlich, enthalten eine Vielzahl an nützlichen Darmbakterien und helfen Dir, Krankheiten vorzubeugen. Außerdem schmecken Sie unglaublich gut. Probier‘s aus!

Frau Eisbaden

Krisen eiskalt wegatmen.

Resilienz aufzubauen und sich somit Veränderungen anzupassen, ist gerade in der nicht enden wollenden Pandemie eine sehr ratsame Möglichkeit, um die eigene mentale Gesundheit zu bewahren. Eine sehr effektive Methode dafür hat der Niederländer Wim Hof entwickelt, bei dessen Namen es vielen vermutlich schon eiskalt den Rücken runterläuft. Die wissenschaftlich anerkannte Wim Hof-Methode vereint nämlich traditionelle Atemtechniken und sanfte Bewegung mit Kältetraining. Ziel ist es, gesünder, ausgeglichener und leistungsfähiger zu werden und sich mit körperlichen und mentalen Vorteilen den Herausforderungen des Alltags zu stellen. Dazu bereitest Du Deinen Körper mittels Atemübungen auf einen kontrollierten Kälteschock vor, der eine ganze Reihe an positiven Effekten in Deinem Körper auslöst. Ob Du dann wie Wim Hof selbst einen Marathon bei -20 °C nur in Shorts und Schuhe laufen kannst oder es knappe 2 Stunden im Eiswasser aushältst, hängt am Ende von Deinem Willen ab. Sicher ist aber, dass Dir schlechte Nachrichten nicht mehr so schnell den Atem rauben.

Digital Detox ohne Handy

Durch weniger Internetnutzung die Lebensqualität steigern.

Die verstärkte Nutzung digitaler Möglichkeiten hat uns zwar im Lockdown sehr geholfen, doch nun haben viele Menschen mehr und mehr den Wunsch, sich hin und wieder eine digitale Auszeit zu gönnen. Das ist jedoch leichter gesagt als getan. Viele Apps wenden die gleichen Mechanismen wie Glücksspielautomaten an und schenken uns ein kurzes Glück in Form einer vermehrten Dopamin-Ausschüttung. Dopamin lässt uns Dinge positiv empfinden und wieder tun. Freundliche Farben, aufregende News, lustige Videos und die Bestätigung durch Likes führen dazu, dass wir uns schnell in Social-Media-Feeds verlieren. Diese Informationsflut macht uns müde und manchmal sogar richtig einsam. Insofern ist eine bewusste Smartphone-Pause eine gute Möglichkeit, um den Kopf freizubekommen und dem Körper etwas Gutes zu tun. Zum Beispiel mit einem handyfreien Spaziergang mit Freunden. Digitales Fasten hat auch für die Umwelt einen guten Effekt. Denn die Internetnutzung in Deutschland produziert mittlerweile pro Jahr genauso viel CO2 wie der gesamte deutsche Flugverkehr.

FAZIT: Gut für Dich und gut fürs Klima.

Während man früher unter Nachhaltigkeit persönliche Einschränkungen vermutete, wird spätestens 2022 klar: Vieles, das mir selbst guttut, hat auch einen gesunden Effekt auf die Umwelt. Insofern deshalb stimmt es positiv, dass fermentierte und nährstoffreiche Lebensmittel, meditative Atemtechniken und der zeitweilige Verzicht aufs Handy gute Möglichkeiten sind, um für den eigenen Körper und für den Planeten mehr Verantwortung zu übernehmen.

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