Nachhaltigkeit
Kalendersymbol15. Jun 2022
| Uhrsymbol3 min
| von Patrick Montagnolli
Feuer & Flamme fürs Klima: So wird Dein Grillfest nachhaltig
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Mann im Garten grillt mit Familie

In Sachen Nachhaltigkeit kochen bei Deutschlands liebster kulinarischer Outdoor-Tätigkeit derzeit die Emotionen hoch. Denn ob Fleisch auf den Holzkohlegrill kommt oder besser Veganes mittels Elektrogrill gebraten wird, wird heiß diskutiert. Wir lichten mit diesem Blog die sommerlichen Rauchschwaden rund um das Thema Grillen und verraten Dir, wie Du Deine Grillparty so richtig nachhaltig gestaltest.

Wenn Du ein paar Grundregeln beachtest, auf billiges Fleisch verzichtest, kein Einweggeschirr verwendest und bei der Holzkohle auf heimische zertifizierte Qualität setzt, lässt sich jedes Grillfest sehr nachhaltig verwirklichen.

Grillkohle

Verwende besser heimische Holzkohle statt Billigkohle aus fernen Ländern.

Während traditionelle Grillfans darauf schwören, bringt es Klimaschützer:innen regelrecht zur Weißglut. Die Rede ist von Holzkohle. Die ursprünglichste Form des Grillens erfüllt zweifellos die romantische Vorstellung der Essenszubereitung im Freien, befeuert aber gleichzeitig die illegale Abholzung tropischer Regenwälder. Denn nicht selten wird billige Grillkohle alles andere als nachhaltig gewonnen. Wenn Du allerdings nur heimische Holzkohle (vorzugsweise von regionalem Buchenholz) kaufst, auf Holz-Siegel wie FSC, PEFC und Naturland achtest und nur Grillkohle aus europäischen Laubwaldbeständen verwendest, machst Du vieles richtig. Noch besser ist es, auf einen Elektrogrill zu setzen, denn dabei fällt kein Müll in Form von Asche an und es wird auch keinerlei CO2 oder Feinstaub produziert. Die sehr sanfte und gleichmäßige Hitze bekommt auch Deiner Gesundheit weitaus besser und sorgt per Knopfdruck für viel Gaumenfreude.

Grillbrett

Mehrweg statt Einweg ist der nachhaltige Weg.

Eine Grillschale aus Alu hat mit Nachhaltigkeit ungefähr so viel zu tun wie ein Schweinekotelett mit veganer Ernährung. Wer dennoch glaubt, dass Wegwerfgeschirr und Alufolie nicht zu ersetzen sind, wird nun eines Besseren belehrt. Denn Grillkörbe, Gemüseblätter und Grillbretter ersetzen nicht nur 1:1 die Funktion jeder herkömmlichen Alugrillschale, sondern schmecken auch dem Klimaschutz. Zudem verleihst Du mit einem Bananenblatt oder einem Grillbrett aus Zedernholz Deinem Grillgericht eine ganz besondere Note und beeindruckst selbst eingefleischte Grillexpert:innen. Auch Wegwerfplastik hat beim nachhaltigen Grillfest nichts verloren. Porzellan hingegen ist immer eine gute Wahl, sofern Du dabei nicht Großmutters Familienbesitz verwendest. Eine ausgezeichnete und etwas leichtere Alternative ist abspülbares und wiederverwendbares Bio-Geschirr aus gepressten Palmblättern. Neben Tellern in allen Größen gibt es auch Schüsseln mit verschließbaren Deckeln, was den Transport von Soßen und Grillgut so einfach wie nachhaltig gestaltet.

Gemüsespieße zum Grillen

Der Umwelt und der Gesundheit zuliebe.

Apropos Grillgut: Wenn Du beim Grillen in erster Linie an Fleisch denkst, solltest Du die Finger von fertig marinierter Billigware lassen. Ein regionales Stück von der Fleischerei Deines Vertrauens oder Bio-Fleisch aus dem Supermarkt mit Bioland-, Naturland- oder Demeter-Zeichen sind hier die weitaus bessere Wahl. Wir empfehlen Dir dennoch, möglichst wenig Fleisch zu essen, um Deinen ökologischen Fußabdruck im Rahmen zu halten. Davon abgesehen sind die vegetarischen und veganen Möglichkeiten beim Grillen unerschöpflich. Ob dabei Tofu, vegane Grillwürstchen, marinierte Zucchini oder saftige Tomaten auf Deinem Grill landen, ist natürlich Dir überlassen. Unser Tipp: Verwende zum Marinieren Sonnenblumenöl statt Olivenöl, das ist gesünder. Und: Vertraue bei Gemüse den saisonalen Erzeugnissen Deiner Region. Das schmeckt nicht nur besser, sondern ist auch im Sinne des Klimaschutzes. Auch bei der typischen Grillbegleitung – dem kühlen Blonden – lohnt es sich, auf Bio-Qualität zu achten. Denn Bio-Biere werden ohne Herbizide hergestellt, was neben der Umwelt auch Dir selbst zugutekommt. Prost!

FAZIT: Grillen & Nachhaltigkeit lassen sich gut vereinen.

Wenn Du ein paar Grundregeln beachtest, auf billiges Fleisch verzichtest, kein Einweggeschirr verwendest und bei der Holzkohle auf heimische zertifizierte Qualität setzt, lässt sich jedes Grillfest sehr nachhaltig verwirklichen.

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