Nachhaltigkeit
Kalendersymbol20. Jul 2022
| Uhrsymbol4 min
| von Patrick Montagnolli
Ein echtes Energiebündel: Wärmepumpe und Photovoltaik
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Mann sitzt an Laptop und lächelt

Bonnie & Clyde. Tom & Jerry. Barbie & Ken. Manche Dinge gehören einfach zusammen. Mehr noch: Sie ergänzen sich perfekt. So auch das unangefochtene Dream-Team der Energieeffizienz: Photovoltaik & Wärmepumpe. Das umweltfreundliche Heizen mit Wärme aus der Erde, dem Grundwasser oder der Luft wird dabei auch angesichts stetig steigender Energiekosten immer interessanter. Was es vorab zu berücksichtigen gilt und ob sich auch für Dein Eigenheim die Installation einer Photovoltaikanlage mit Wärmepumpe langfristig rechnet, erfährst Du in diesem Blog.

Denn neben einem energieeffizienten Betrieb und einer drastischen Senkung der Energiekosten lassen sich damit auch die Klimaziele erreichen.

Installation einer Solaranlage auf Dach

Strom aus der Sonne, Wärme aus der Erde.

Im Grunde klingt es ja fast zu schön, um wahr zu sein: Über eine Photovoltaikanlage am Hausdach verwandelt man die kostenlose Energie der Sonne in Solarstrom, während die Wärmepumpenheizung im Untergrund die ebenfalls frei verfügbare Wärmeenergie aus dem Boden, dem Grundwasser oder der Luft bezieht. Dazu kommen unschlagbare Argumente hinsichtlich Klimaschutz, Energieeffizienz, Stromkostenersparnis und Fördermöglichkeiten. Wo also ist der Haken? Die Antwort steckt in den technischen Details. Wärmepumpen arbeiten mit einer niedrigen Vorlauftemperatur, mit der nicht alle Heizkörper zurechtkommen. Eine Umrüstung kann hier hohe Kosten verursachen. Davon abgesehen brauchen Wärmepumpen eine gute Stromversorgung. Ist diese durch eine Photovoltaikanlage gesichert, steuert die Wärmepumpe zwei Drittel bis drei Viertel der kompletten Heizenergie bei und der Traum von unabhängiger Energie wird tatsächlich wahr.

Wärmepumpe

Das große Ziel: Unabhängige Energie.

Ob sich die Installation einer Wärmepumpe auch bei Dir rentiert, hängt in erster Linie von der Stromerzeugung ab. Das eigentliche Ziel lautet ja, möglichst unabhängig von externen Stromquellen zu werden. Insofern bietet es sich an, auf Photovoltaik umzusteigen. Auf diese Weise macht man sich nicht nur die bereits vorhandene Energie der Erde mithilfe der Wärmepumpe zunutze, sondern „zapft“ auch die Sonnenenergie an, die quasi Freihaus über die PV-Anlage am Dach gewonnen wird. Der Solarstrom setzt dann die Wärmepumpe klimafreundlich in Betrieb und das macht den Haushalt CO2-neutral und energieautark. Zusätzlich kann überschüssiger „selbst gemachter“ Solarstrom ins öffentliche Netz eingespeist werden. Auch wenn die dafür gutgeschriebene Einspeisevergütung mittlerweile äußerst gering ausfällt: Derzeit amortisiert sich eine PV-Anlage innerhalb von 12 bis 15 Jahren, was einem sehr guten Wert entspricht.

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Mann sitzt vor Laptop auf Sofa

Wie viel Strom benötige ich eigentlich?

Da Du ja mit Deiner Wärmepumpen-Photovoltaik-Kombi Deinen Energiebedarf größtmöglich abdecken willst, musst Du vorab Deinen Stromverbrauch genau berechnen. Dabei hilft Dir ein kleines Rechenbeispiel: Eine gut sanierte und gedämmte Immobilie mit 150 m2 Nutzfläche benötigt etwa 100 kWh/m2a (Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr) Wärmeenergie. Die Wärmepumpenanlage muss somit einen Bedarf von 15.000 kWh decken. Geht man davon aus, dass die Wärmepumpe zwei Drittel des Stroms erzeugt (also 10.000 kWh) muss die PV-Anlage für die restlichen 5.000 kWh Strom sorgen. Zusätzlich benötigt ein durchschnittlicher Haushalt für Licht, Hausgeräte, Computer & Co. rund 4.000 kWh im Jahr, wodurch die PV-Anlage insgesamt 9.000 kWh Strom liefern muss. An trüben Tagen kann die Photovoltaikanlage nicht die volle Leistung bringen, weshalb Du besser großzügig dimensionieren solltest. Für die beschriebene Immobiliensituation müsste eine Anlage mit 15 kWp (Kilowatt-Peak) ausreichen.

Beratungsgespräch

Sich fördern und beraten lassen.

Damit Deutschland seine Klimaziele erreicht, wird der Umstieg von fossilen Brennstoffen auf energieeffiziente Wärmepumpen mit bis zu 50 % auf Anschaffungskosten gefördert. Neben dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und der KfW-Bank gibt es auch bei lokalen Behörden eine ganze Reihe an Fördermöglichkeiten. Gleichzeitig ist es von Vorteil, sich von einem unabhängigen Energieexperten beraten zu lassen. Denn ob sich der Umstieg auf eine Wärmepumpenanlage mit Photovoltaik tatsächlich für Dich auszahlt, lässt sich nur beurteilen, wenn all Deine individuellen und örtlichen Faktoren berücksichtigt werden. Unabhängig von den attraktiven Möglichkeiten zur Förderung gibt es einige wissenswerte Tipps, wie sich zu Hause Energie und damit bares Geld sparen lässt. Alle Details dazu findest Du hier.

FAZIT: Von oben die Sonne, von unten die Wärme.

Sofern es sich finanziell rechnet und alle technischen Anforderungen erfüllt sind, macht eine umweltfreundliche Wärmepumpe mit Photovoltaik sehr viel Sinn. Denn neben einem energieeffizienten Betrieb und einer drastischen Senkung der Energiekosten lassen sich damit auch die Klimaziele erreichen.

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