Gesundheit
Kalendersymbol04. Nov 2021
| Uhrsymbol3 min
| von Patrick Montagnolli
Leicht einschlafen und gut durchschlafen: Mit Deinem persönlichen Bedtime-Ritual
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Probleme beim Einschlafen, generelle Schlafstörungen und nächtliche Unruhe sowie die daraus resultierende Müdigkeit am Tag danach sind leider längst zu typischen Begleiterscheinungen unseres modernen Lebens geworden. Umso wichtiger ist es daher, eine gesunde Schlafroutine aufzubauen und eine erholsame Schlafhygiene in den Alltag zu integrieren, um täglich frisch und bestens ausgeschlafen den Tag in Angriff nehmen zu können. Auf was Du dabei unbedingt achten solltest und mit welchen Maßnahmen und natürlichen „Schlafmitteln“ sich Dein individueller Schlafkomfort traumhaft erhöht, erfährst Du in diesem Blog.
Umso wichtiger ist es daher, eine gesunde Schlafroutine aufzubauen und eine erholsame Schlafhygiene in den Alltag zu integrieren, um täglich frisch und bestens ausgeschlafen den Tag in Angriff nehmen zu können.
Geh schlafen, wenn Du müde bist.

Geh schlafen, wenn Du müde bist.

Wer müde ist, schläft auch besser. Insofern ist es so ratsam, wie logisch, möglichst erledigt ins Bett zu fallen, statt sich putzmunter lange herumzuwälzen. Jedoch wird geistige Erschöpfung und Ermattung durch zu viel Monitorzeit oft mit gesunder körperlicher Müdigkeit verwechselt und das führt hinterher zu Problemen beim Einschlafen und einer schlechten Schlafqualität. Das blaue Licht Deines Handys, Tablets oder Computers gaukelt Deinem Körper nämlich Tageslicht vor und lässt Deinen Organismus nur schwer den erholsamen Nachtrhythmus finden. Handys mit Nachtmodus und Blaulichtfilter können hier schon gut helfen. Noch besser ist es allerdings, wenn Du auf die allerbeste Lösung für einen reibungslosen Übertritt ins Land der Träume sorgst und die letzte Stunde vor dem Schlafengehen gänzlich auf Bildschirme aller Art verzichtest. Die angesprochene körperliche Müdigkeit kannst Du auch sehr gut mit Sport hervorrufen. Es sollte aber zwischen anstrengenden Aktivitäten und dem Zu-Bett-Gehen ein wenig Zeit liegen. Gott-sei-Dank gibt es aber eine wunderschöne Ausnahme: Sex. Danach wirst Du garantiert gut schlafen. Vorausgesetzt Dein:e Partner:in schnarcht Dir nicht ins Ohr.
Ein gesunder Schlaf liebt Routinen.

Ein gesunder Schlaf liebt Routinen.

Guter Schlaf ist tatsächlich planbar und die Grundvoraussetzung für eine erholsame Nacht wird bereits früh morgens gesetzt. Wir Menschen sind nun mal Gewohnheitstiere und funktionieren am besten, wenn alles seinen gewohnten Lauf nimmt. Wenn Du also täglich zur selben Zeit Deinen Tag beginnst und zur gleichen Uhrzeit schlafen gehst, gibst Du Deinem Körper einen gewohnten Tag-Nacht-Rhythmus vor. Du wirst dann zur gleichen Zeit müde und kannst Deinen Tag in wiederholter Regelmäßigkeit ausklingen lassen. Das hält Deinen Biorhythmus im Gleichgewicht und nimmt möglichen Schlafstörungen den Wind aus den Segeln. Falls Du abends generell Probleme mit dem Einschlafen hast, solltest Du tagsüber auf ein Nickerchen verzichten. Wenn Dir Dein geliebter Mittagsschlaf aber sehr wichtig ist, versuche nicht länger als eine halbe Stunde zu schlafen. Für die ideale Länge Deines „Power Naps“ nimmst Du am besten einen Schlüsselbund zum Schlafen in die Hand. Wenn Du nach spätestens 30 Minuten in die Tiefschlafphase kommst, entspannt sich Deine Hand, und der Schlüsselbund fällt zu Boden. Das lässt Dich rechtzeitig aufwachen und erholt den Rest des Tages bewältigen.
Setze auf gesunde Schlafmittel.

Setze auf gesunde Schlafmittel.

Ein gutes Glas Rotwein vorm offenen Kamin befeuert das Bild von purer Gemütlichkeit. Jedoch eignet sich Alkohol nur oberflächlich als Schlafmittel. Denn auch wenn ein Gläschen Hochprozentiges durchaus beim Einschlafen helfen kann, unterdrückt Alkohol Deinen Tief- und REM-Schlaf und kann Dich durch längere Wachperioden vom gesunden Schlafen abhalten. Ebenso sind schwere Mahlzeiten am Abend keine gute Idee, wenn Du Deinen Schlafkomfort erhöhen möchtest. Denn durch die erhöhte Magen- und Darmaktivität nach dem Essen wird Dein Schlaf viel unruhiger. Überhaupt beeinflussen unsere abendlichen Trink- und Essensgewohnheiten maßgeblich die Schlafqualität. Während Dich stimulierende Appetitzügler und koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Cola oder Schwarztee wenig überraschend wachhalten, hilft ein beruhigender Tee sehr gut dabei, richtig schläfrig zu werden. Wenn Du dann noch zu einem Buch greifst oder entspannte Musik anhörst – am besten vor einem warmen, offenen Kamin – steht einem erholsamen Schlaf nichts mehr im Wege.
Wer wie ein Baby schlafen will, sollte sich von Babys was abschauen.

Wer wie ein Baby schlafen will, sollte sich von Babys was abschauen.

Wodurch wir beim eigentlichen Thema angelangt wären: Das Finden des perfekten „Bedtime-Rituals“. Man muss nicht unbedingt selbst ein Kind haben, um zu wissen, dass eine stille und entspannte Atmosphäre für das beste Schlafklima sorgt. Auch Du selbst wirst, sofern Du für ein ruhiges, dunkles und wohl temperiertes Ambiente in Deinem Schlafgemach sorgst, viel besser schlafen als an einem lauten, unruhigen, hellen und zu warmen Platz. Die ideale Schlaftemperatur liegt übrigens bei 16 °C. Wem das zu kalt vorkommt, der sollte es einfach mal ausprobieren und wird am nächsten Tag feststellen, dass ein kühler Schlafplatz die Schlafqualität spürbar erhöht. Mindestens so wichtig ist auch, wie Du die letzte Stunde Deines Tages verbringst. Auch hier lohnt es sich, das Leben eines Babys vorzustellen, wie es in der Wiege sanft schaukelnd zur Ruhe kommt. Ob Dir Dein:e Partner:in eine Gute-Nacht-Geschichte vorliest und Dich liebevoll in den Schlaf wiegt, wissen wir nicht. Fakt ist jedoch, dass Du mit Deinem ganz persönlichen „Bedtime-Ritual“ Deine Schlafqualität in jedem Fall steigern wirst.

FAZIT: Gute Nacht = Guter Tag.

Ob Ausdauersport, Abendlektüre oder Kuscheleinheit: Für eine gesunde Mütze Schlaf braucht jede:r etwas anderes. Über die Qualität Deines Schlafes entscheidet allerdings zum Großteil das, was Du tagsüber bzw. direkt vor dem Zu-Bett-Gehen machst. Eine gewohnte Schlafroutine und ein persönliches „Bedtime-Ritual“ machen daher sehr viel Sinn, um Deine nächtliche Ruhephase so entspannend wie möglich zu gestalten.
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