Nachhaltigkeit
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05. Aug 2021
|
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3 min
| von Patrick Montagnolli
Nachhaltig picknicken: so einfach funktioniert‘s!
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Wer das Picknick erfunden hat, ist bis heute unklar. Fakt ist jedoch, dass die in der freien Natur eingenommene Mahlzeit schon seit Jahrhunderten von England bis Japan zelebriert wird und sich nicht zuletzt auch aufgrund von Corona auch in Deutschland größter Beliebtheit erfreut. Doch wie kann man sein Picknick mit Freund:innen nachhaltig gestalten? Wir zeigen Dir in diesem Blog, wie auch die Umwelt an Deinem Picknick eine Freude hat und auf was Du für mehr Nachhaltigkeit unbedingt achten solltest.
Regionale saisonale Lebensmittel machen Dein Picknick nachhaltig.

Regionale saisonale Lebensmittel machen Dein Picknick nachhaltig.

Ob am Flussufer, im nahen Park, direkt am Waldrand oder auf der freien Wiese: Sofern das Wetter mitspielt, lässt sich deutschlandweit von Frühling bis Spätherbst jederzeit und überall ein köstliches Picknick veranstalten. Wenn Dein Picknick allerdings nachhaltig werden soll, steht vor allem die regionale und saisonale Lebensmittelauswahl im Vordergrund. Was das anbelangt, schöpfst Du in Deutschland aus dem Vollen und bekommst ganzjährig eine Vielzahl an Köstlichkeiten, die nicht selten in unmittelbarer Nähe wachsen. Am lokalen Bauernmarkt, im Bioladen oder im Unverpackt-Laden erhältst Du Saisonales und Regionales in Bioqualität und somit die perfekten Zutaten für Dein nachhaltiges Picknick. Dazu noch Salat und Gemüse aus dem Garten, Beeren vom Balkon oder Wildkräuter vom Feld, und schon wird jedes Picknick zum Festschmaus.
Auf Plastik und Wegwerfartikel verzichten.

Auf Plastik und Wegwerfartikel verzichten.

Während in früheren Zeiten beim Picknicken eine große Menge an Müll anfiel, kann man heutzutage mit ein paar umweltfreundlichen Maßnahmen jedes Outdooressen sehr nachhaltig gestalten. Allein schon der Verzicht auf Einwegbesteck aus Plastik und Teller aus Pappe spart sehr viel Müll ein. Stattdessen bieten wiederverwendbare Geschirr-Sets aus 100 % ökologischen Materialien wie Bambus oder Mais eine sehr klimaschonende Alternative, die beinahe genauso leicht wie Plastik ist und hinterher problemlos im Geschirrspüler gereinigt werden kann. Dazu noch Stoff- statt Papierservietten, Wachstücher statt Klarsichtfolie und wiederverwendbare Trinkröhrchen statt Strohhalmen aus Plastik und dem bedenkenlosen Snacken und Schmausen unter freiem Himmel steht nichts mehr im Wege.
Selbst gemacht schmeckt besser und ist nachhaltig.

Selbst gemacht schmeckt besser und ist nachhaltig.

Beim Picknicken isst das Auge natürlich mit. Umso schöner, wenn die reich gedeckte Picknickdecke nicht nur optisch was hermacht, sondern auch mit ganz viel Nachhaltigkeit begeistert. Schöne alte Weckgläser oder ausgewaschene Marmeladen-, Gurken- oder Honiggläser schauen nicht nur viel ansprechender aus als hässliche Einwegverpackungen aus Plastik, sondern sind auch sehr praktisch und transportsicher. Wenn Du Säfte, Getränke, Salate und Saucen schon vorab zu Hause zubereitest und in Gläser, Flaschen und Lunchboxen füllst, vermeidest Du sehr viel Müll. Außerdem bleibt Dein selbst gemachter Minztee, Deine eigens zubereitete Holunder-Limo oder Dein vorab pürierter Obst-Gemüse-Smoothie in einer Thermoskanne oder Glasflasche viel länger frisch. Garniert mit einem nachhaltigen Strohhalm aus Bambus oder Metall wird so jeder Drink zur absoluten Gaumenfreude.
Mach Dein Picknick in der Nähe.

Mach Dein Picknick in der Nähe.

Was wir im Lockdown-Modus gelernt haben, lässt sich auch sehr gut für ein nachhaltiges Picknick anwenden. Sprich: Auch direkt vor Ort lässt sich das Leben genießen. Gute Picknickplätze liegen ohnehin oft viel näher, als man glaubt. Deshalb schwing Dich doch einfach auf Dein Fahrrad und radle gemeinsam mit Deinen Freund:innen umweltfreundlich zu einem Picknickplatz in Deiner Umgebung. Der Trend zu Lastenfahrrädern bietet sich perfekt dafür an, um Speisen, Getränke und Outdoor-Utensilien ganz klima- und kreuzschonend zum Picknickort zu transportieren. Und wenn es trotzdem der weit entfernte, ganz spezielle Picknickplatz sein muss, dann nutze das gut ausgebaute Streckennetz der Bahn. Vor Ort kannst Du dann bequem aufs Bike umsatteln und erlebst einen tollen und gänzlich autofreien Picknicktrip im Kreise Deiner Liebsten.

FAZIT: Nachhaltig Picknicken ist keine Hexerei.

Frische Luft macht Appetit. Vielleicht ist gerade aus diesem Grund das Picknick in der freien Natur so beliebt. Mit ein bisschen Vorbereitungszeit beim Einkauf und der Zubereitung Deiner selbst gemachten Speisen und Getränken wird das Picknick mit Freund:innen nicht nur sehr nachhaltig, sondern ganz besonders lecker. Probier es aus!