Nachhaltigkeit
Elektromobilität
Kalendersymbol04. Mär 2022
| Uhrsymbol2 min
| von Patrick Montagnolli
Pro THG-Quote: Warum die Treibhausgas-Minderungsquote sehr viel Sinn macht für die Umwelt
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E-Auto laden

Sinnvolle Umweltmaßnahme oder scheinheilige Mogelpackung? Diese Frage stellen sich derzeit viele E-Auto-Besitzer:innen, die mithilfe der Treibhausgas-Minderungsquote (THG-Quote) ihre eingesparten CO2-Emissionen an Unternehmen verkaufen können. Dreckige Mineralöl-Konzerne stehlen sich dadurch aus ihrer Verantwortung, sagen die einen, während die anderen das Klimaschutzinstrument THG-Quote klar befürworten. Dabei ist das Ziel klar: Klimaschädliche Mobilität soll teurer, klimaschonende Fortbewegung hingegen, günstiger werden. Wir erklären, was dahintersteckt und warum die THG-Quote durchaus Sinn macht.

Dennoch macht die THG-Quote sehr viel Sinn, da eingesparte CO2-Emissionen einen höheren Impact auf die Umwelt haben, als Strafzahlungen.

Rauchende Fabrikgebäude

Der Grundgedanke der THG-Quote.

Die Treibhausgas-Minderungsquote wurde 2015 mit dem Zweck eingeführt, die Klimaziele zu erfüllen und Mineralölunternehmen dazu zu bringen, CO2-Emissionen einzusparen. Da viele Unternehmen die genau vorgegebenen Richtlinien leider klar verfehlen, gibt es seit Beginn 2022 die Möglichkeit, eingesparte Klimagase von privaten und beruflichen E-Auto-Besitzer:innen zu kaufen, um die eigene THG-Quote doch noch zu erfüllen und Strafzahlungen zu vermeiden. Aus individueller Sicht betrachtet, ist das System tatsächlich nicht perfekt, da es Mineralölunternehmen die Möglichkeit bietet, die eigene Klimabilanz aufzubessern. Dennoch macht die THG-Quote sehr viel Sinn, da eingesparte CO2-Emissionen einen höheren Impact auf die Umwelt haben, als Strafzahlungen.

Auto kaufen Vertragsabschluss

Die THG-Quote als entscheidender Impuls beim E-Auto-Kauf.

Die THG-Quote zielt zwar eindeutig darauf ab, um Mineralöl-Unternehmen zur Kasse zu bitten, gibt aber vor allen Dingen Privatpersonen einen Grund, den Kauf eines E-Autos zumindest in Erwägung zu ziehen. Natürlich macht die THG-Quote, die im Schnitt zwischen 250 und 350 € liegt, keinen Unterschied, wenn man sich für ein Tesla Model S entscheidet. Aber weniger kapitalkräftige Menschen, die sich gerade bei einem Mittelklassewagen zwischen E und Nicht-E entscheiden müssen, bekommen mit der Treibhausgas-Minderungsquote ein attraktives Kaufargument geliefert für ein Elektroauto. Und je schneller sich der Privatverkehr auf E-Automobilität umstellt, desto besser ist das im Endeffekt für unser Klima.

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E-Autos zum Verkauf in Autohaus

Warum eine Erhöhung der E-Autoprämie keine gute Idee wäre.

Viele Menschen fragen sich, warum nicht die E-Autoprämie „Umweltbonus“ erhöht wird, um den Anreiz für E-Autos zu erhöhen. Der Grund dafür ist, dass die E-Autoprämie nur den Kauf eines E-Autos belohnt, nicht aber den Besitz. Würde man die E-Autoprämie erhöhen, – die man übrigens nur erhält, wenn man sein Auto mindestens 6 Monate besitzt, – könnte der Preisverfall des Autos in den ersten 6 Monaten geringer sein als die eigentliche Prämie. Man würde somit Geld verdienen, wenn man alle 6 Monate ein neues E-Auto kauft und das wäre alles andere als nachhaltig.

FAZIT: Nicht perfekt, aber sinnvoll.

Auch wenn die THG-Quote nicht das perfekte Allzweckmittel für eine grüne Zukunft ist: Jede Maßnahme, die dabei hilft, CO2-Emissionen und schädliche Klimagase einzusparen, ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.

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