Nachhaltigkeit
Kalendersymbol31. Aug 2022
| Uhrsymbol3 min
| von Patrick Montagnolli
Energie- und Baukosten sparen: Das Wichtigste zur neuen Gebäudesanierungs-Förderung
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Mann baut Fenster ein

Angesichts zunehmend steigender Lebenserhaltungs- und Energiekosten stimmt vor allem der Blick in Richtung der kommenden Heizperiode nachdenklich. Denn der Preisanstieg für Heizstoffe beschränkt sich längst nicht nur auf Gas aus Russland. Doch mit welchen Fördermöglichkeiten lassen sich die steigenden Heizkosten abfedern? Welche baulichen Maßnahmen künftig gefördert werden und wie Du Dir die staatlichen Fördermittel sicherst, erfährst Du in diesem Blog.

Auch Komplettsanierungen und Umbauten werden finanziell gefördert. Und auch wer ein neues, energiesparendes Haus baut, erhält Geld vom Staat.

Hand verstellt Heizung

Was bringt die neue Gebäudeförderung?

Steigende Energiekosten sind derzeit ein heißes Thema. Da die Nächte wieder länger werden und sich längst schon der Herbst ankündigt, sucht ganz Deutschland nach Möglichkeiten, um die Kosten fürs Heizen effizient zu drosseln. Neben generellen Maßnahmen, um Energiefressern im Haushalt den Kampf anzusagen, sind es vor allen Dingen Gebäudesanierungsgelder und staatliche Förderungen, die dabei helfen, die empfindlich steigenden Heiz- und Energiekosten zu Hause einzudämmen. Doch dabei gelten seit Kurzem neue Regeln, die man als Eigentümer:in unbedingt beachten muss.

Fenster isolieren

Welche Gebäudesanierungsmaßnahmen werden finanziell unterstützt?

Wer alte Türen, undichte Fenster und Gasheizungen in seinem Eigenheim austauscht, spart einerseits Energie und tut andererseits etwas Gutes für das Klima. Das belohnt der Staat mit Fördergeldern. Diese Fördergelder werden nun jedoch ein wenig gekürzt, um mehr Geld für alle Menschen zur Verfügung zu stellen, die Sanierungsprojekte umsetzen. Gefördert werden vor allem Einzelmaßnahmen, wie etwa der Tausch einer alten Gasheizung gegen eine Wärmepumpe. Auch Komplettsanierungen und Umbauten werden finanziell gefördert. Und auch wer ein neues, energiesparendes Haus baut, erhält Geld vom Staat. Jedoch liegt der Fokus eindeutig auf der Sanierung von bestehenden Gebäuden. Neubauten werden hingegen nur dann finanziell unterstützt, wenn es sich um besonders energiesparende Effizienzhäuser handelt.

Frau mit Laptop auf Sofa

Wie viel Förderung bekomme ich?

Auch bei der Höhe der Fördergelder kommt es nun zu Änderungen. Bei Komplettsanierungen orientiert sich die Fördersumme künftig am Effizienzgrad des Hauses. Sprich: Wie viel Energie am Ende gespart wird. Maximal ist hier eine Förderung von 67.500 Euro möglich, was leider einem etwas geringeren Fördersatz als bisher entspricht. Auch der Austausch alter Fenster wird ab sofort etwas geringer gefördert. Bisher lag der Fördersatz bei bis zu 25 % und einer maximalen Fördersumme von 15.000 Euro. Neue Fenster werden nun mit 20 % bzw. einem Zuschuss von maximal 12.000 Euro belohnt. Die Begründung dafür liegt, wie erwähnt, bei der Vorgabe, so vielen Menschen wie möglich Zugang zu Fördergeldern zu geben.

Laptop

An welche Förderstellen muss ich mich wenden?

Die neue Gebäudeförderung gilt seit Ende Juli 2022 und alle Anträge für eine Komplettsanierung können direkt bei der staatlichen Förderbank KfW gestellt werden. Für Einzelmaßnahmen wie beispielsweise dem Tausch alter Fenster ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zuständig. Hierfür gelten die neuen Regeln seit Mitte August. Alle Neubauten fallen noch bis zum Jahresende unter das bisherige Förderprogramm. Die neue Neubauförderung wird laut Bundesregierung erst 2023 umgesetzt und dabei setzt der Bund deutlich stärker auf zinsverbilligte Kredite.

FAZIT: Fördermaßnahmen umzusetzen lohnt sich.

Auch wenn die Fördersätze für Gebäudesanierung nun etwas geringer ausfallen, lohnen sich langfristig energiesparende Maßnahmen allemal, um die Heiz- und Energiekosten im Eigenheim einzudämmen.

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