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Nachhaltigkeit
Kalendersymbol02. Mär 2022
| Uhrsymbol2 min
| von Patrick Montagnolli
Wachse über Dich hinaus und mach Deinen Garten zum Pflanzenparadies
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Kind bei Gartenarbeit mit Großeltern

Der Frühling naht mit großen Schritten. Höchste Zeit also, um den Garten endlich aus dem Winterschlaf zu küssen und die hauseigene Grünfläche in ein blühendes Paradies aus Pflanzen, Blumen und Gemüse zu verwandeln. Wie Du ein nachhaltiges Beet anlegst, eigenen Dünger herstellst und Dich schon bald über Deine erste Ernte freust, erfährst Du in diesem Blog.

Du solltest Dich deshalb zu allererst fragen, ob Deine Pflanzen Sonne, Halbschatten oder Schatten brauchen und ob sie besser in magerer Erde oder in nährstoffreichem Boden gedeihen. Auch Synergien zu anderen Pflanzen solltest Du auf jeden Fall nutzen.

Mann bei Gartenarbeit

So einfach lässt sich ein Hochbeet bauen.

Ein Hochbeet hat viele Vorteile. Es bildet einen Nährboden für Pflanzen aller Art und hilft Dir kostengünstig dabei, eigenes Gemüse, Obst und Kräuter zu ziehen. Gleichzeitig lässt sich ein Hochbeet perfekt zur Weiterverwendung von Gestrüpp und Laub nutzen. Und obendrein zieht ein Beet nicht nur alle Blicke auf sich, sondern lockt auch nutzvolle Insekten an. Für ein sehr kreatives Hochbeet stapelst Du einfach alte Autoreifen übereinander, befüllst diese mit Erde und gibst den Rädern dadurch einen neuen Zweck. Ein nachhaltiges Hochbeet kannst Du aber auch aus alten Holzpaletten bauen, diese auf die gewünschte Größe zuschneiden, die Konstruktion mit Metallwinkeln fixieren und die Innenseiten mit Teichfolie verkleiden. Auch für die Befüllung lohnt es sich zu recyceln. Unbearbeitetes altes Holz und Strauchschnitt bilden für die unteren Schichten eine optimale Basis. Gleich darüber eignet sich Laubabfall ausgezeichnet für die Zwischenschicht. Fehlt nur noch obendrauf eine Schicht aus feiner Erde und los geht’s mit dem fröhlichen Gedeihen.

Frau bei Gartenarbeit

Nachhaltig und ziemlich wirkungsvoll: Dein selbst gemachter Dünger.

Laut Statistik fallen auch bei Dir zu Hause pro Kopf jährlich knapp 64 Kilogramm Biomüll an, die Du, sobald Du effizient kompostierst, in perfekten biologischen Gartendünger umwandeln kannst. Neben der klassischen Kompostiervariante, bei der mithilfe von Sauerstoff wertvolle Mikroorganismen entstehen, gibt es auch ein Verfahren, das gänzlich ohne Luftzufuhr auskommt. Das Bokashi-Kompostieren funktioniert in einem luftdichten Eimer und ist nichts anderes als fermentieren. Zwei bis vier Wochen verschlossen bilden sich im Eimer durch Milchsäurebakterien Nährstoffe und viel Saft, der als nachhaltiger Flüssigdünger Deine Pflanzen so richtig in die Höhe schießen lässt. Probier‘s aus: Das ideale Bokashi-Einsteiger-Set findest Du in unserem Shop.

Tomatenpflanze im Garten

Auch Pflanzen lieben Teamwork.

Bevor Du schon jetzt von einem reich gedeckten Erntedank-Tisch träumst, solltest Du vorab unbedingt die richtige Planung Deiner Gartenbepflanzung berücksichtigen. Denn ob Deine Pflanzen prächtig gedeihen oder kümmerlich vor sich hinvegetieren, hängt maßgebend von der verwendeten Erde, den Sonnenverhältnissen des Standorts und einigen weiteren Faktoren ab. Du solltest Dich deshalb zu allererst fragen, ob Deine Pflanzen Sonne, Halbschatten oder Schatten brauchen und ob sie besser in magerer Erde oder in nährstoffreichem Boden gedeihen. Auch Synergien zu anderen Pflanzen solltest Du auf jeden Fall nutzen. Basilikum und Tomaten ergänzen sich nämlich nicht nur geschmacklich, sondern auch als Gartennachbarn. Die sonnenliebenden Tomaten werfen den idealen Halbschatten für das Basilikum, das wiederum die Tomaten vor Mehltau und der weißen Fliege schützt. Ein allseits sehr geschätzter Beetpartner ist übrigens die Ringelblume. Denn über die Wurzeln abgesonderte Giftstoffe halten Schädlinge von benachbarten Pflanzen ab, während die Blüten der Ringelblume eine außerordentliche Anziehungskraft auf Hummeln und Bienen zur Bestäubung ausüben.

FAZIT: Lass es sprießen!

Schon ein kleines Stückchen Erde reicht aus, um die Früchte von Mutter Natur für seine eigenen Zwecke zu nutzen. Dass die dafür notwendige Gartenarbeit nachweislich die mentale Gesundheit steigert, lässt die hinterher geernteten Früchte und Gemüsesorten gleich noch viel besser schmecken.

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