Einbruchschutz Bewegungsmelder

Filtern

      Bewegungsmelder - warum sind sie wichtig?

      Dein Zuhause möchtest Du allzeit gut geschützt wissen! Bewegungsmelder ergänzen Deine Smart Home Anlage und informieren Dich über potenzielle Eindringlinge. Im uptodate Online Shop findest Du Bewegungsmelder für innen und außen, sowie kompetente Beratung. 

      Was sind Bewegungsmelder und was können sie?

      Bewegungsmelder sind Sensoren, die Bewegungen in festgelegten Bereichen erkennen. Sie werden vielfältig eingesetzt - zur Lichtsteuerung ebenso wie für andere Smart Home-Anwendungen: Als Präsenzmelder und Einbruchschutz schrecken sie unerwünschte Eindringlinge ab. Als intelligente Beleuchtung sind Bewegungsmelder innen und außen mittlerweile nicht mehr wegzudenken: In Gebäuden und im zugehörigen Gelände erfassen sie Personen, Tiere oder Fahrzeuge, die sich dem Erfassungsbereich nähern und aktivieren Innen- und Außenleuchten. Dieser praktische Mechanismus wird gerne zur Gebäudeüberwachung eingesetzt. 

      Diese Vorteile haben Bewegungsmelder für innen und außen

      Mit einem Bewegungssenor kannst Du sowohl im Innen- wie auch Außenbereich Deinen Stromverbrauch reduzieren und Dein Haus oder Deine Wohnung gegen Einbrecher absichern: Als Einbruchschutz gebraucht schreckt das plötzlich einsetzende Licht potenzielle Eindringlinge ab. Denn sie wissen ja nicht, ob und mit welchen weiteren Alarmmechanismen der Bewegungssensor verbunden ist. Ist dieser übrigens zusätzlich mit einer Alarmanlage oder Videoüberwachung verbunden, wirkt die Abschreckung umso besser.

      Wie funktionieren Bewegungssensoren?

      Um Bewegungen zu erfassen, arbeiten Bewegungsmelder mit verschiedenen Technologien. Grundsätzlich erkennen sie Bewegungen in ihrer näheren Umgebung, arbeiten als elektronische Schalter und leiten die elektrischen Signale an einen angeschlossenen Verbraucher weiter. So veranlassen sie eine Reaktion auf bestimmte Ereignisse.

      Bewegungsmelder funktionieren mit folgenden Technologien - auch eine Kombination ist möglich:

      • Passiv mit Infrarotstrahlung / PIR-Sensoren: Diese passiven Sensoren werden am häufigsten bei Bewegungsmeldern eingesetzt. Sie reagieren auf Veränderungen der Wärmestrahlung in definierten Umgebungen: Sobald ein Mensch, Tier oder Fahrzeug in den vom Bewegungsmelder erfassten Bereich tritt, schalten sie automatisch das angeschlossene Gerät an. Berücksichtigt werden dabei nur kurzfristige Wärmeunterschiede (keine längere Sonneneinstrahlung, die statische Wärmeunterschiede hervorruft). Erfasste Wärmeunterschiede bewirken also eine Reaktion wie zum Beispiel Licht oder Alarmsirenen beim angeschlossenen elektrischen Verbraucher. Das System funktioniert nicht durch Wände, weswegen es sich nicht zur verdeckten Installation eignet. Ebenso stört eine Fußbodenheizung die Funktion von PIR-Bewegungsmeldern.

      • Elektromagnetische Wellen: Diese aktiven Sensoren strahlen im Bereich der Hochfrequenz elektromagnetische Wellen ab, die durch Menschen, Tiere und Gegenstände zurückgeworfen werden. Wenn sich der Abstand zum Melder ändert, funktioniert der Dopplerradar am besten. Im Vergleich zu PIR-Sensoren sind diese Melder unabhängig von der Temperatur und können außerdem verdeckt montiert werden. 

      • Ultraschall: Ultraschall-Technik als hochfrequente Sensortechnik durchdringt Hindernisse wie Glas, Holz oder Leichtbauwände und reagiert temperaturunabhängig auf jede Bewegung. Bewegungssensoren, die auf Ultraschall-Technologien beruhen, eignen sich damit auch für Gebäude mit Fußbodenheizung und zur verdeckten Montage.

      • Kameratechnik: Kameras zeichnen Bewegungen auf - sie reagieren also auf alle Veränderungen im definierten Überwachungsbereich mit einem automatisierten Aufzeichnungsstart. Das Produkt kontaktiert über Schaltausgänge gegebenenfalls angeschlossene Alarmeinrichtungen. Oft findet man Kombinationen aus vorgeschaltetem Bewegungsmelder und Kamera, um sich bei der Videoaufzeichnung auf relevante Ereignisse zu beschränken. 

      Wie Du Deinen Smart Home Bewegungsmelder einstellen kannst

      Beim Anbringen des Bewegungsmelders ist es wichtig auf die richtige Positionierung zu achten. Überlege Dir also als erstes, welche Bereiche Deine Bewegungssensoren erfassen sollen. Meistens lassen sich die Modelle in unterschiedlichen Erfassungswinkeln ausrichten: So kannst Du Deinen Erfassungsbreich sehr genau festlegen und individuell anpassen. Übrigens: Die richtige Position findest Du am besten, wenn Du mit einer anderen Person einfach ausprobierst, wann Dein Sensor reagiert. 

      Neben der Position sind auch die Intensität und Dauer der Beleuchtung individuell einstellbar. Beispielsweise gibt es Dämmerungsschalter, also Bewegungsmelder, die nur bei Dunkelheit aktiv sind. Du bestimmst, ab welchem Dunkelheitsgrad Dein Bewegungsmelder reagieren soll und mit welcher Lichtleistung er beginnen soll. Je dunkler es wird, desto heller wird das Licht. Über einen kleinen Zeitschalter lässt sich bei vielen Modellen die Beleuchtungsdauer regulieren.  

      Bewegungssensoren als Einbruchschutz

      Einbruchmeldeanlagen, bestehend aus Bewegungssensor und Videoüberwachung, reagieren mit einem hörbaren Signal oder leiten einen stummen Alarm elektrisch weiter, sobald sie eine Bewegung erkennen. Der Grund, dass meist mehrere Techniken zur Bewegungserkennung eingesetzt werden, besteht darin, dass so die Gefahr von (womöglich teuren) Fehlalarmen reduziert wird. Beliebte Kombinationen sind Ultraschallwellen zum Erkennen von Bewegung verbunden mit einem Sensor zur Temperaturerkennung: So wird sichergestellt, dass der Eindringling menschlicher Natur ist. 

      Komplexere Modelle arbeiten mit einem Alarmspeicher und/oder mehreren Meldesensoren: So lässt sich feststellen, in welcher Reihenfolge die Sensoren reagiert haben und welchen Weg der Einbrecher genommen hat.

      Wie funktioniert ein Bewegungsmelder als Licht?

      Bewegungsmelder gibt es in unterschiedlichen Ausführungen: Die meisten Modelle sind mit Infrarotsensoren (kurz PIR-Sensoren) ausgestattet (siehe oben). Infrarot-Bewegungsmelder eignen sich besonders zur Steuerung der Außenbeleuchtung von privaten Grundstücken. Aber auch im Innenbereich, beispielsweise bei der Beleuchtung von Treppenhäusern, finden Infrarot Bewegungsmelder immer mehr Anwendungsmöglichkeiten. Du kannst Deine Bewegungssensoren installieren, wo sie Dir am nützlichsten sind: Beliebte Orte sind vor der Haustüre, Garage, Gartenweg - an einer dunklen Kellertreppe oder im Flur. Ohne einen Schalter zu bedienen reagieren sie auf ihr Umfeld und schalten Licht automatisch an oder senden ein Warnsignal. 

      Die Vorteile liegen auf der Hand:

      • Du brauchst keinen Schalter zu bedienen: Praktisch im Dunkeln oder wenn Du keine Hand frei hast.
      • Du sparst Energie: Die entsprechende Lampe brennt nicht die ganze Nacht sondern nur kurz. 
      • Eingebunden in Dein Smart Home lassen sich die Melder über Deine Handy App steuern.  

      Was gibt es bei der Auswahl von Bewegungsmeldern zu beachten?

      Bei der Auswahl eines passenden Bewegungsmelders solltest Du Dir vorab einige Fragen beantworten:

      Was soll Dein Bewegungsmelder erkennen? 

        Je nachdem mit welcher Technologie Dein Sensor arbeitet, ist er mehr oder weniger anfällig für Fehlalarme: Ist der Bewegungsmelder beispielsweise mit PIR-Sensoren ausgestattet, erkennt er Temperaturunterschiede, und kann diese von bewegten Gegenständen ohne Körpertemperatur unterscheiden. Elektromagnetische Wellen, Ultraschallsensoren und Kameratechniken erkennen mehr Ereignisse, sind aber auf Grund ihrer hohen Sensibilität entsprechend anfälliger für Fehlalarme.

        Wo soll der Bewegungsmelder installiert werden? 

        Je nachdem, wo Du Deinen Bewegungsmelder benötigst, gibt es Modelle, die sich mehr für den Innen- oder Außenbereich eignen. Dämmerungssensoren für den Außenbereich sind meist sensibler, um sich auf trübe Wetterverhältnisse einrichten zu können. Im Außenbereich, wie auch in feuchten Innenräumen solltest Du aus Sicherheitsgründen ebenfalls einen wasserdichten Bewegungsmelder für den Außenbereich installieren. Übrigens: Nicht jeder Melder eignet sich für innen und außen. Achte hier auf die Herstellerangaben: Oft sind Temperaturen, mit denen die Sensoren gut zurechtkommen, genannt: Bei Modellen für den Außenbereich sind es –20 bis +55 °C, für innen genügt meist eine Spanne von +5 bis +35 °C. Oft ist bei Modelle für draußen ein Licht integriert. Daneben gibt es Modelle, die Du mit bereits vorhandenen Außenleuchten kombinieren kannst. 

        Beachte den Erfassungswinkel und die Reichweite Deines Bewegungsmelders

        Je nachdem, welche Bereiche Du abdecken möchtest, sollten Erfassungswinkel und Reichweite größer oder kleiner gewählt sein: Die Reichweite liegt meist zwischen acht und 15 Metern, einige Modelle schaffen bis 20 Meter. Für den Außenbereich ist eine höhere Reichweite meistens wichtiger als in Räumen.

        Die Sensoren erkennen Bewegungen in einem bestimmten Winkel zwischen 90 und 360 Grad: So reicht in kleineren Gängen meist ein geringer Winkel, während große Räume mit einem 360° Bewegungsmelder für die Deckenmontage gut abgesichert sind. Für verwinkelte Einsatzbereiche empfehlen sich Ultraschallsensoren - denn sie können auch Bewegungen um die Ecke erfassen. 

        Das solltest Du beim Montieren Deiner Bewegungsmelder beachten: 

        Bewegungsmelder befestigst Du mit Schrauben und Dübeln an der Wand oder Decke. Es gibt außerdem Spezialmodelle für die Ecken an der Hauswand. Du kannst zwischen Aufputz- und Unterputz-Varianten zur Montage wählen, außerdem zwischen Bewegungsmeldern für die Deckenmontage und für die Wandmontage. Ein Aufbau kann es hilfreich sein, um den Bewegungsmelder von der Wand abzuheben, und so den Erfassungswinkel zu vergrößern. Beachte, dass sowohl Dein Bewegungsmelder mit Energie versorgt werden muss, als auch für die Übertragung von Signalen weitere elektrische Verbindungen geschaffen werden müssen. Funk-Bewegungsmelder kommen hier beispielsweise ohne Leitungen aus.

        So kannst Du Deine Smart Home Bewegungsmelder konfigurieren

        Setzt Du Deinen Bewegungsmelder als Einbruchschutz ein, kannst Du bei den meisten Modellen entscheiden, ob die Person im Erfassungsbereich merken soll, dass sie von dem Sensor erkannt worden ist. Veranlasst Dein Sensor eine automatische Lichtsteuerung, bemerkt der Eindringling, dass er erfasst wurde. Du kannst allerdings mit einem verdeckt installierten Bewegungsmelder auch nur eine stille Alarmfunktion veranlassen: Diese Modelle mit elektromagnetsichen Wellen oder Ultraschall-Wellen werden von Einbrechern nicht erkannt. 

        So kannst Du Deinen Bewegungsmelder in Dein Smart Home integrieren:

        Modelle, die Du in Dein Smart Home System einbinden kannst, verbindest Du über WLAN oder Funk. Du steuerst sie über das Smartphone und wirst gewarnt, wenn der Sensor etwas erfasst. Über die entsprechende App in Deinem Handy kannst Du das Licht dimmen oder Geräte von unterwegs ein- oder ausschalten. Achte bei der Anschaffung darauf, dass die Bewegungsmelder mit Deinem Smart Home System kompatibel sind. Hast Du Haustiere, achte darauf, dass das Gerät nur bei Menschen reagiert. 

        Bewegungsmelder als Einbruchschutz bei uptodate

        Smarte Bewegungsmelder für außen und innen werden in verschiedenen Bereichen der Smart Home Steuerung eingesetzt. Bewegungssensoren fungieren dabei als Einbruchschutz, indem sie Bewegungen erkennen und einen Alarm auslösen. Gleichzeitig sorgen Bewegungsmelder in Deinem Smarthome für mehr Komfort und Kontrolle. Fensterkontaktschalter, Bewegungssensoren sowie Präsenzmelder von Homematic, Lupus und Co. findest Du direkt im uptodate Online Shop.