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Nachhaltigkeitsstrategie für Unternehmen: Vorteile & Bestandteile

Aktualisiert: 11. Apr.


Meeting mit Laptop in Büro.

In der heutigen Welt sind Unternehmen mit wachsenden Umwelt- und sozialen Herausforderungen konfrontiert, die eine strukturierte Herangehensweise erfordern. Eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie ist daher nicht mehr nur ein Trend, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil der unternehmerischen Agenda. Was eine Nachhaltigkeitsstrategie für Unternehmen bedeutet, welche Vorteile sie mit sich bringt und welche Bestandteile unverzichtbar sind, erfahren Sie hier im uptodate Blog.





Was ist eine Nachhaltigkeitsstrategie?

Eine Unternehmens-Nachhaltigkeitsstrategie ist ein umfassender Plan, der darauf abzielt, ökologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit in das Geschäftsmodell zu integrieren. Ihr Ziel ist es, langfristig positive Auswirkungen auf die Umwelt, Gesellschaft und das Unternehmen zu erzielen. Diese Strategie dient als Leitfaden für nachhaltiges Handeln und beinhaltet Richtlinien zur Reduzierung von Umweltbelastungen, zur Förderung sozialer Gerechtigkeit und zur Steigerung der wirtschaftlichen Effizienz. Weiterhin lassen sich durch sie Risiken innerhalb des Unternehmens identifizieren sowie Chancen zur Verbesserung wahrnehmen. Daher sollte sie früher oder später fest in die Unternehmensstrategie als Ganzes verwurzelt werden.



Vorteile einer Nachhaltigkeitsstrategie für Ihr Unternehmen

Eine strategische Herangehensweise an Nachhaltigkeit  trägt dazu bei, langfristig die  Rentabilität eines Unternehmens zu steigern, indem Potentiale zur  Ressourceneffizienz und Kostenreduktion identifiziert werden. Hierbei werden wichtige Aspekte aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance (ESG) berücksichtigt, sodass potenzielle Risiken im Geschäftsmodell minimiert werden. Angesichts des zunehmenden gesellschaftlichen Bewusstseins für Nachhaltigkeit trägt eine nachhaltige Ausrichtung außerdem dazu bei, das Ansehen und den Markenwert eines Unternehmens zu festigen, was wiederum das Vertrauen  von Kund:innen, Mitarbeiter:innen und anderen Stakeholder stärkt.


Neben dem gesellschaftlichen Druck haben sich auch die rechtlichen Anforderungen im Bereich der Nachhaltigkeit verschärft, etwa durch die Notwendigkeit von Nachhaltigkeitsberichten seitens der Unternehmen. Eine klar definierte Nachhaltigkeitsstrategie kann Unternehmen dabei unterstützen, diesen Anforderungen gerecht zu werden und sich auf allen Ebenen entsprechend vorzubereiten. Die dabei aufgearbeitet Zahlen und KPIs eignen sich demnach sowohl für die Berichterstattung als auch für das kontinuierliche Tracking der eigenen Nachhaltigkeitserfolge.


Ein strategisches Nachhaltigkeitsmanagement kann jedoch weitere wertvolle Benefits für Unternehmen mit sich bringen. So lässt sich mit einer zukunftsorientierten Strategie vermeiden, dass Nachhaltigkeit nur temporär angegangen wird und stattdessen ein fortlaufender Prozess gebildet wird. Dies steigert im Umkehrschluss ebenfalls die Glaubwürdigkeit gegenüber den verschiedenen Stakeholdern.



Bestandteile einer Nachhaltigkeitsstrategie

Den Ausgangspunkt für eine Nachhaltigkeitsstrategie bildet das Unternehmens-Commitment. Nur wenn sich ein Unternehmen auf die nachhaltige Ausrichtung verständigt und dies von der Geschäftsführung gestützt wird, kann eine Nachhaltigkeitsstrategie entsprechend umgesetzt werden. 

Mithilfe seiner Vision und Mission legt das Unternehmen dar, wofür es steht und in welche Richtung es sich entwickeln möchte. Dies hilft, bei der Entscheidungsfindung, das übergeordnete Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Zudem wird Transparenz geschaffen und Stakeholdern können schnell erfassen, wie und wo sich ein Unternehmen sieht. So können nicht zuletzt Mitarbeitende gebunden oder gewonnen werden.


Doch woher weiß man, welche Inhalte in die eigene Nachhaltigkeitsstrategie gehören? Unterschiedliche Themensets bieten einen ersten Überblick: beispielsweise die European Sustainable Reporting Standards (ESRS), der Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) oder die 17 Sustainable Development Goals (SDGs). Um eine Eingrenzung vorzunehmen und die wirklich wichtigen Nachhaltigkeitsthemen für die eigene Strategie zu identifizieren, wird die Wesentlichkeitsanalyse angewendet. Mit ihrer Hilfe wird ausgearbeitet, welche Themenfelder für Ihr Unternehmen von besonderer Bedeutung sind, aber auch in welchen Themenfeldern Ihr Unternehmen die größten Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft hat. 

Für die wesentlichen Handlungsfelder werden Ziele und Maßnahmen definiert, um die identifizierten Themen strategisch anzugehen. Die Auswahl und Verfolgung von Key Performance Indicators (KPIs) unterstützt zudem die Umsetzung der Maßnahmen und die Erreichung der Ziele.


Die Strategie wird im Unternehmen durch die Integration in die einzelnen Unternehmensbereiche verankert. Hier werden klare Verantwortlichkeiten festgelegt, wie Maßnahmen umgesetzt und Ziele erreicht werden können.


Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist ein kontinuierliches Tracking sowie das Überprüfen der Maßnahmen. So kann kontrolliert werden, ob Ziele erreicht wurden, sodass einerseits Erfolge sichtbar werden, aber auch potenziell nötige Anpassungen in weiteren Schritten vorgenommen werden können. 

Die Ergebnisse können durch ein Reporting für die verschiedenen Stakeholder transparent gemacht werden. Die Kommunikation der Ergebnisse spielt eine entscheidende Rolle für die Transparenz und Glaubwürdigkeit des Nachhaltigkeits Engagements des Unternehmens. Das Reporting des Nachhaltigkeitsmanagements kann sowohl intern als auch extern erfolgen. Dabei kann ein eigenes Format zur Kommunikation der Strategieumsetzung oder bestehende Berichtsstandards genutzt werden.



Fazit

Eine Nachhaltigkeitsstrategie ist für viele Unternehmen weit mehr als nur Mittel zum Zweck, um rechtliche Vorgaben zu erfüllen. Vielmehr offenbaren sich durch eine  strukturierte Herangehensweise eine Vielzahl von Vorteilen, von denen Ihr Unternehmen direkt profitieren kann. Die Nachhaltigkeitsstrategie von uptodate unterstützt Sie und Ihr Unternehmen mit nur wenig Aufwand bei allen relevanten Schritten, die dazu nötig sind.

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